Besuch aus Saint Joseph (3), 31. Juli

Ich stehe mit André in der Nähe der Tramhaltestelle. Sein Zug zurück nach Berlin geht in einer halben Stunde und wir warten auf eine Straßenbahn, die ihn zum Hauptbahnhof bringt.

„Ich kann gern mitkommen, wenn du magst“, sage ich.

„Das ist nicht nötig“, antwortet er. „Die Tram fährt doch bis zum Hauptbahnhof durch, oder?“

Ich nicke.

„Die Fahrt dauert nicht länger als fünfzehn Minuten.“

„Dann kann ich mir sogar noch etwas zu essen besorgen.“

„Genau.“

Wir schweigen einander an. Der Moment des Abschieds ist gekommen, aber mir fällt nichts Passendes ein, was ich sagen könnte. Ich stehe einfach nur da und versuche, unauffällig an André vorbeizusehen, fast so, als betrachtete ich die anderen Leute, die auf die Ankunft der Tram warten. 

„Lass mich noch ein Foto von dir machen“, sage ich dann.

„Hier?“

Er sieht sich verwundert auf dem geschotterten Platz mit den jungen, ziemlich kränklich wirkenden Bäumen um. Die Sonne brennt auf uns hinab. Es ist kurz vor Mittag und heiß, aber noch genauso stürmisch wie gestern, als uns das Gewitter im Park überraschte und wir klatschnass geworden sind.

Ich zücke mein Handy und drücke zweimal auf den Auslöser. Später fällt mir auf, dass ich gegen die Sonne fotografiert habe, so dass von André nicht viel mehr als eine dunkle Silhouette zu erkennen ist. Betrachtet man das Foto genauer, treten seine Züge aus den dunklen Bereichen. André sieht verlegen nach rechts aus dem Bild und steht ansonsten genauso steif und mit hochgezogenen Schultern in der Bildmitte, wie er vor zehn oder fünfzehn Jahren auf alten Fotos stand. Auch daran hat sich nichts geändert.

Als die Tram kommt, geht alles sehr schnell. Er setzt sich seine OP-Maske auf und wir umarmen uns hölzern. Ich klopfe ihm kurz auf den Rücken und sage, dass mich sein Besuch wirklich gefreut habe und ich ihn in den USA bald besuchen wolle, ich sei ja noch nie im mittleren Westen gewesen. Vielleicht schaffte ich es mit K ja schon im nächsten Jahr, je nachdem, wie es mit der Arbeit laufen würde.

„Ihr seid immer willkommen“, erwidert er und macht sich auf.

Der Kies knirscht unter seinen Schritten, ein paar Fahrradfahrer kreuzen seinen Weg. Aber André scheint sie kaum wahrzunehmen.

„Hast du auch nichts vergessen?“, rufe ich ihm nach und senke sofort meine Stimme. Ich will nicht, dass die anderen mich für einen übervorsorglichen Verwandten halten, gleichzeitig aber möchte ich ihm nicht einfach stumm und angewurzelt hinterher blicken.

„Pass auf dich auf“, rufe ich ein letztes Mal.

„Du auch.“

Die Türen der Tram schließen sich mit einem Ruck und noch bevor die Straßenbahn abgefahren ist, drehe ich mich um und laufe zurück in Richtung Wohnung. Ich habe nicht versucht, André hinter den breiten Fenster der Bahn ausfindig zu machen. Wir haben uns voneinander verabschiedet, warum sollte wir uns also noch einmal aus der Ferne zuwinken? Dennoch kommt es mir nun so vor, als hätte sich unsere Verabschiedung hastig und überstürzt vollzogen, als wäre noch nicht alles gesagt. Doch was fehlt, was blieb unausgesprochen? Was kann man alles sagen in zwei Tagen und nach vier oder fünf Jahren, in denen man einander nicht gesehen hat?

Auf dem Rückweg fühle ich mich niedergeschlagen. Es ist nicht sonderlich dramatisch, eher ein schwacher Anflug von Melancholie, wie ich ihn seit meiner Kindheit mit Momenten des Abschieds in Verbindung bringe. Er hat etwas mit dem Verschwinden der Menschen zu tun, mit einer Trennung, die absehbar war und dennoch plötzlich, fast unerwartet, kommt. Etwas Ähnliches habe ich viel intensiver während meines Studiums gefühlt, immer dann, wenn ich die Stadt meiner Eltern verließ, wenn ich im Zug saß, um nach draußen auf den nun leeren Bahnsteig zu schauen, auf dem eben noch die anderen Reisenden mit mir gewartet hatten. Der Zug stand noch immer, er fuhr nicht los, und dann dachte ich an mein Leben in Berlin und wie unglücklich ich eigentlich war und dass ich auch hier, in der Stadt meiner Jugend und meiner Eltern insgeheim unglücklich gewesen war und niemals weitergewusst hatte, so wie ich das ja auch jetzt nicht wusste, ich konnte ganz einfach nicht sagen, wohin mit mir, ich fand keine Ruhe, obwohl ich instinktiv spürte, diese Ruhe finden zu müssen und vielleicht auch aus diesem Grund schmerzte es, nun wieder abzufahren, mich auf den Weg zu machen in Richtung des Unbekannten und Lieblosen, denn insgeheim verband ich die Lieblosigkeit mit Berlin, obwohl ich das damals eher erahnte, als verstand. Letztendlich war es auch nicht alles, was mir diese Stadt bedeutete, aber das habe ich erst sehr viel später bemerkt. Damals existierte für mich keine Liebe in Berlin, niemand, der auf mich wartete und das wurde mir während der Abfahrt schlagartig bewusst, der Zug wartete weiterhin auf ein Signal, sich bewegen zu dürfen, er wartete auf einem Gleis in der Stadt meiner Eltern, in der Stadt, in der ich aufgewachsen war, achtzehn Jahre gelebt hatte und wie so häufig begann ich erneut, mir eine eingespielte Rechnung vorzunehmen, darin lag fast etwas Manisches, etwas Krankhaftes, ständig diese Rechnungen, wie alt man war und wie alt die anderen und dann der Vergleich, was hatten sie geschafft mit dreiundzwanzig und was hatte ich geschafft und wie viel Zeit würde mir noch bleiben und auch jetzt rechnete ich die Jahre aus, die ich bereits in Berlin verbracht hatte und die Gesichter meiner Freunde tauchten vor mir auf, als hätten sie nur auf diese Wiederholung einer alten Gleichung gewartet, meine Freunde, die merkwürdigerweise zurecht kamen, deren Leben sich unablässig veränderten, zum Bessern, wie ich dachte, die Leben begannen Kontur zu gewinnen, die Planlosigkeit verschwand nach und nach, sie liefen längst nicht mehr in dieser allumfassenden Unbestimmtheit herum wie früher, sondern fanden Dinge, an denen sie festzuhalten versuchten auch über das Studium hinaus. Mein eigenes Leben allerdings floß träge wie ein schmaler Bach mit geringem Gefälle und als der Zug sich endlich in Bewegung setzte, brach die Melancholie über mich herein, eine wirkliche Welle, wahnsinnig und hoch, sie begrub mich wie eine Mauer unter sich, während ich nach draußen sah und eigentlich nichts vor den Fenstern unterschied, regnete es?, schien die Sonne?, wehte ein Wind?, ich konnte es nicht sagen, ich spürte nur jene Bodenlosigkeit in mir und dass ich weder in die eine noch in die andere Stadt gehörte und damit allein war, vollkommen allein, auch wenn das natürlich nicht stimmte. 

Vielleicht hing meine Niedergeschlagenheit aber auch mit dem Gefühl zusammen, stets mit leeren Händen in der Stadt meiner Eltern zu erscheinen und genauso wieder zu verschwinden. Hatte mein Leben in Berlin nicht ganz unglaubliche Ausmaße annehmen sollen? Als ich zu Hause ausgezogen war, hatte ich an nichts anderes gedacht, ich hatte keinen konkreten Gedanken in mir, sondern nur dieses unglaublich drängende Gefühl, jetzt endlich müsse etwas Außergewöhnliches beginnen, etwas Großes, Grundlegendes, eine Veränderung müsse sich für mich und in mir vollziehen, deren Ausmaße alles sprengten, was mir bisher untergekommen war und das einzige Bild, das in dieser konfusen und gestaltlosen Sehnsucht ein wenig Selbständigkeit gewann, war ein Mädchen, die Liebe, denn das war es doch auch, wonach ich mich so wahnsinnig sehnte, ein Mädchen!, die Liebe!, verdammte Scheiße, das musste doch möglich sein, die Sehnsucht, die Möglichkeit, das Offene, aber auch die Verunsicherung, das Unverständnis, die Unerfahrenheit.

Ich laufe über die Langstraße, ich entdecke Menschen, die in weißen Plastikstühlen vor einer neu eröffneten Bar sitzen, die ich niemals betreten werde und biege auf die Laurentiusstraße ein. Eigentlich ist das ein Umweg. Nach der Verabschiedung von André hatte ich vor, direkt nach Hause zu gehen und mich hinzulegen, denn gestern waren wir ziemlich lange wach und haben einiges getrunken, doch nun spüre ich diese Unruhe in mir und möchte mich noch ein bisschen bewegen.

Ich quere die Dammstraße, laufe dann weiter in Richtung Fluss. Das Ufer taucht auf mit seinem Gestank, der noch immer vom Hochwasser geblieben ist, das Wasser zieht sich unendlich langsam von der Uferwiese zurück. Noch behalten die Enten und Schwäne die Oberhand und können sich sicher fühlen, bald aber wird das Wasser verschwunden sein und dann machen die Leute den Vögeln ihr Revier wieder streitig.

Ganz automatisch schlage ich den langen Weg in Richtung Schleuse ein. Ich sage mir, jetzt läufst du den langen Weg in Richtung Schleuse, obwohl dieser Weg tatsächlich eher unbedeutend ist. Eine halbe Stunde hin und eine halbe Stunde zurück, meine Uhr sagt mir nach jedem Spaziergang, ich hätte knapp zweihundert Kalorien verbrannt, was ich ausgezeichnet finde, es ist ein kleiner, völlig unbedeutender Sieg.

Die meisten Menschen, die mir auf dem Weg begegnen, sind Hundebesitzer. Hin und wieder überholen mich Jogger in knallbunten Klamotten, rosa und neongelb, enge Hosen, die komplette Kostümierung mitteleuropäischer Sportlichkeit im Jahre Zweitausendeinundzwanzig. Die Leute wirken ausgesprochen gesund, sie schwitzen kaum, ihre Gesichter strahlen eine mich überfordernde Zufriedenheit aus und ich denke aus Trotz, so möchte ich auch durch den Tag gehen, obwohl ich weiß, dass ich längst nicht mehr so unzufrieden bin wie in jener Zeit, die ich gemeinsam mit André und den anderen in Berlin verbrachte.

Mit der für ihn typischen Gelassenheit setzte André mir gestern seinen Plan für die nächsten Jahre auseinander. Um in den Beamtendienst der amerikanischen Universität übernommen zu werden, müsse er in den kommenden fünf Jahren einiges publizieren und auch nicht irgendwo, es mussten bedeutende Fachzeitschriften sein und das zöge sich mitunter in die Länge. Einer seiner Aufsätze würde nun seit bereits einem Jahr in einer Redaktion liegen, um dort auf die Bewertung durch irgendwelche Gutachter zu warten und dieses Jahr, erklärte mir André, sei unglaublich schnell vergangen, viel zu schnell eigentlich, und noch immer könne ihm niemand sagen, ob sein Aufsatz am Ende überhaupt publiziert werden oder ihn einfach nur die Antwort erreichen würde, danke, aber das ist dann doch nichts für uns. Allerdings seien das lediglich die bürokratischen Hürden, um an eine sichere Stelle zu gelangen und er wolle sich keinesfalls beschweren. Außerdem befände er sich auch nicht in einer Stadt, an der sich die Leute gegenseitig massakrierten, um einen Posten zu erhalten, die Konkurrenz in New York, Chicago, San Francisco und an anderen Standorten mit Eliteuniversitäten sei um einiges schlimmer, viel schlimmer sogar, als man sich das als Außenstehender wahrscheinlich vorstellen konnte. Von daher sei alles gut, fünf Jahre mit einem sicheren Einkommen, er und Andrea ließen sich das nicht nehmen und wenn alles weiterhin nach Plan verliefe, würde er im kommenden Jahr ein Sabbatical nehmen und dann würden sie gemeinsam wieder in der Welt herum reisen, zwölf Monate lang ohne jede berufliche Verpflichtung, wie er mit einem Grinsen erklärte, der Balkan würde sie interessieren, ein Roadtrip durch den Südosten Europas.

Überhaupt, setzte er nach einer Pause fort, liefe es für ihn und seine Frau darauf hinaus, nur so viel wie nötig zu arbeiten. Die Arbeit als Selbstzweck, das sollte man den Menschen mit protestantischer Lebenseinstellung überlassen. Nur so viel arbeiten, wie unbedingt nötig ist und in der arbeitsfreien Zeit lernt man Sprachen, man verbringt sie auf Reisen, liest Bücher, macht etwas tatsächlich Brauchbares, etwas Wesentliches, das mit dem Leben und nicht mit dem Nützlichen zusammenhängt. Das Nützliche ist auf das Geld ausgerichtet und damit vollkommen wertlos, auch wenn man natürlich nicht außerhalb des Geldes existieren kann, wir sind schließlich alle nicht reich, erklärte er, wir müssen alle unsere Miete bezahlen und die Einkäufe und auch wenn sich diese Ausgaben reduzieren lassen, bringt man sie doch niemals auf null, ohne in die vollkommene Abhängigkeit von Land und Feldarbeit zurückzukehren, was ja wohl nicht unser Ziel sein kann, denn das wäre komplett idiotisch. Schon damals in Marseille, kurz nach dem Abschluss seines Studiums, habe er gewusst, so frei und ungebunden wie nur möglich leben zu wollen, darin lag das Ziel und wo war man freier als Dozent an einer Uni? Weißt du, wie oft ich im Büro sein muss?, fragte er mich. Ich schüttelte meinen Kopf. Zwei Tage in der Woche, antwortete er und lächelte. Zwei Tage für ein paar Stunden. Natürlich muss ich nebenher an meinen Aufsätzen schreiben und forschen, aber das ist ja keine zwangsverordnete Arbeit, sondern eine Beschäftigung, mit der ich gern und eher leben kann, als mit allen anderen Beschäftigungen, die mir sonst einfallen würden. Und darüber hinaus werde ich auch noch für diese Beschäftigung bezahlt. Andrea und ich haben Zeit, Thomas, wir haben tatsächlich Zeit. Sie kann ihre Sprachkurse überall auf der Welt über das Internet durchführen, das ist überhaupt kein Problem. Erst im letzten Jahr war sie zwei Monate lang in Kolumbien, um Freunde zu besuchen und die Sprachkurse haben ihren kompletten Aufenthalt in Südamerika finanziert. Wir werden so weiter machen. Schon damals in Marseille habe ich gehofft, wir könnten ein solches Leben führen und jetzt ist es für uns erreichbar. Eigentlich sei es die ganzen Jahre erreichbar gewesen, erklärte er. Sie führten ja ein solches Leben, sie bereiteten sich nicht mehr länger darauf vor.

Während André sprach, wurde ich immer stiller. Irgendwann schwieg ich ganz und beschränkte mich darauf, mit knappen Worten zu signalisieren, dass ich ihm weiter zuhörte. Unglaublich, klasse, dass euch das gelingt. Jetzt auf dem Damm, das Hochwassergebiet wie eine Sumpflandschaft unter mir, frage ich mich, weshalb André in der Lage ist, dieses Leben, das auch mich unglaublich anzieht, so problemlos einzurichten. Ihm fällt das alles nicht zu, auch für ihn und Andrea gab es schwierige Entscheidungen, doch er musste nicht erst sechs Jahre in aufreibenden Vollzeitjobs verbringen, nur um festzustellen, wie wenig diese Wirklichkeit seiner Vorstellung eines angemessenen Lebens entsprach. Und das Wahnsinnige daran ist, dass auch ich von Anfang an wusste, niemals ein solches Leben zu meinem Leben machen zu können und dennoch benötigte ich sechs ganze Jahre, um endlich eine Halbtagsstelle zu erwischen, die das Schreiben aus seiner Randexistenz erlöst. Sechs Jahre habe ich dafür gebraucht. Man könnte auch sagen, dass ich sechs Jahre mit dem Unwesentlichen verschwendet habe. Doch warum? Ich finde keine Antwort. Ich weiß nur, dass ich jede einzelne Stelle wie ein Schlafwandler antrat, in völlig ungläubigem Staunen, was sich da plötzlich um mich herum tat, als hätte mich ein unsichtbares Gericht zur Lagerhaft verurteilt. Manchmal fühlte ich mich regelrecht gebrochen und bis heute bin ich der Meinung, mich besonders in der Anfangszeit meines Arbeitslebens, in Marbach und Mannheim, komplett aus den Augen verloren zu haben. Eine Strömung treibt dich aufs Meer und dann kommt es auf deine Schwimmkunst und Ausdauer an, so ist es wahrscheinlich immer im Leben. Nicht einmal die Küste ist noch in Sicht und es wirkt verführerisch und vielleicht sogar sinnvoll, sich treiben zu lassen und auf Rettung zu hoffen, eine Rettung, die ja immer kommen kann, vielleicht wissen die anderen sogar von der Strömung und halten nach den Unglücklichen Ausschau. Aber die Rettung liegt in solchen Fällen stets in der eigenen Angst und die Angst hält dich vor dem Aufbruch zurück. Sie möchte, dass du nichts wagst, dass du bleibst, wo du bist, sie will nicht weiter ins Unbekannte hinaus und deshalb muss man die Angst hinter sich lassen und anfangen zu schwimmen, egal wohin, in welche Richtung auch immer. Ob man dabei untergeht oder nicht, die Angst vor dem Aufbruch ist das unmissverständliche Zeichen, dass man sich auf den Weg machen muss, dass sich der Aufbruch lohnt. Die Angst ist die Spur, der man folgen muss, denn man schreckt nur vor jenen Dingen zurück, die Bedeutung besitzen, deren unheimlichen, befreienden Wert man erahnt. Die Angst ist der Nullpunkt der Freiheit, immer und überall, denn die Freiheit bestimmt nicht über Glück und Unglück, Sieg oder Niederlage, sie ist einfach nur da, sie ist ein Raum, den man betreten kann oder nicht, eine offene, gestaltlose Fläche, nicht mehr und nicht weniger, sie ist eine Möglichkeit, in der alles aufs Spiel gesetzt werden muss und deshalb gibt es die Angst, denn sie erahnt dieses Spiel und sie weiß von der Möglichkeit, doch unsere Angst, unsere Angst darf nicht zählen, man darf ihr nicht unterliegen, niemals.